


Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie an der St. Anna-Virngrund-Klinik stellt die Behandlung von Kindern und Jugendlichen mit allen stationär behandlungsbedürftigen Störungsbildern für die Region Ostwürttemberg mit 430.000 Einwohnern sicher. Wir behandeln z.B. Psychosen aus dem schizophrenen Formenkreis, emotionale Störungen wie Angststörungen (z.B. Schul/- Trennungsangst, generalisierte Angststörungen mit oder ohne Panikstörungen) oder Depressionen, Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörungen, Essstörungen, tiefgreifende Entwicklungsstörungen (z.B. Asperger- Autismus), Substanzmissbrauch bzw. Entgiftung bei illegalen psychotropen Substanzen oder suizidale Krisen. Der Familie als Ort wesentlicher Ressourcen und Belastungen kommt bei der Diagnostik, Behandlung und Prophylaxe eine besondere Bedeutung zu.
Die Abteilung für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie arbeitet häufig und erfolgreich mit den übrigen Abteilungen der St. Anna-Virngrund-Klinik (Chirurgie, Innere, Urologie etc.) zusammen. Dies erleichtert vor allem die organische Abklärung und führt zu deutlichen Synergieeffekten (kurze Wege, direkte Kommunikation). Außerdem kooperieren wir eng mit den umliegenden Kinderkliniken.
Die erfolgreiche Zusammenarbeit von Ärztinnen, Ärzten und dem multiprofessionellen Team aus Psychologinnen, Ergotherapeutin, Musiktherapeut, und Sporttherapeut, Sozialpädagoginnen, Lehrern und dem Pflege- und Erziehungsdienst ist von Teamgeist, gegenseitigem Vertrauen, Empathie und der Fürsorgepflicht für die Kinder und Jugendlichen getragen. Größter Wert wird auf die fachübergreifende Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Kolleginnen und Kollegen, mit Kindergärten und Schulen, den ambulanten Diensten und stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe sowie den Eltern und Familien gelegt.
Die Behandlungskosten werden von den Krankenkassen übernommen.
